Corona und Weiterbildung – unser Konzept.

Klarer Rahmen für gute Entscheidungen.

Die aktuelle Situation stellt uns als Weiterbildungsinstitut und viele unserer TeilnehmerInnen täglich vor die Frage, welches Verhalten der Situation angemessen ist. Darum bemühen wir uns um einen klaren Rahmen für die Weiterbildung in Coronazeiten.

Wie ist der generelle Umgang mit den Maßnahmen?
Natürlich halten wir uns an die vorgeschriebenen Maßnahmen. Soweit möglich bieten wir die Weiterbildung in Präsenz an, wobei wir durch Lüftungskonzept, Raumluftreiniger und die Möglichkeit zur Remoteteilnahme im Verdachtsfall die Sicherheit über die vorgeschriebenen Maßnahmen hinaus erhöhen. Ist Präsenz nicht möglich, weichen wir auf eine Online-Variante aus. Dabei achten wir darauf, dass die Inhalte der Weiterbildung auch online erfahrbar bleiben.
Welche Rahmenbedingungen gelten während des Lockdowns im Januar in der Weiterbildung?

Wir dürfen im aktuellen Lockdown keine Weiterbildung in Präsenz anbieten. Die untenstehenden Punkte beziehen sich auf den Fall, dass wir wieder Präsenzveranstaltungen machen können.

Maßnahmen bei Präsenzveranstaltungen

Wir ergreifen folgende Maßnahmen bei Präsenzveranstaltungen:

  • Einhaltung der Abstandsregeln
  • Bereitstellung von Desinfektionsmittel
  • Bereitstellung von sprechfreundlichen Einwegmasken
  • Umsetzung eines Lüftungskonzepts
  • Raumluftreiniger
  • Möglichkeit zur Kleingruppenarbeit in verschiedenen Räumen, um Abstände einhalten zu können
Häufige Missverständnisse und Aufklärung: Personenkonstellation und Raumgröße

„Wie steht es mit der Info, dass sich höchstens X Personen aus Y Haushalten treffen dürfen?“ – Das gilt für private Treffen, wozu ein Weiterbildungsangebot nicht zählt.

„Was ist mit der Vorgabe, dass Räume X qm pro Person haben sollen?“ – Das gilt bei Messen, Ausstellungen, Verkaufsflächen und anderen Räumen, in denen Menschen ein- und ausgehen und sich frei bewegen. In der Weiterbildung gilt, dass es möglich sein muss, den Abstand von 1,5 m zu allen Seiten zu halten. Dies ist bei uns möglich, indem wir die Stühle entsprechend stellen und ein Wegekonzept im Raum einführen – auch wenn wir dann auf unseren geliebten Kreis verzichten müssen.

Setup der Weiterbildung und Möglichkeiten im Quarantäne-Fall

Die Weiterbildung – findet soweit es nach den jeweils aktuellen Bestimmungen möglich ist – in Präsenz statt. Du kannst allerdings nach Rücksprache remote teilnehmen, wenn von dir eine mögliche Ansteckungsgefahr ausgeht oder du zu einer Risikogruppe gehörst. Du bekommst das Seminargeschehen dann über eine Videokonferenz in Zoom mit, wobei wir den Schwerpunkt auf die Vermittlung der Inhalte legen. Bisher ist uns einfach noch keine technische Lösung begegnet, die auch Gruppengeschehen und Atmosphäre gut überträgt.

Präsenz oder remote - was soll ich tun?

Du trägst in der aktuellen Situation zwei Verantwortungen: Da zu sein, wenn du es verantworten kannst und nicht da zu sein, wenn du es nicht verantworten kannst.

  • Komm in die Weiterbildung, wenn du keine Erkältungssymptome aufweist und dir kein relevanter Kontakt zu positiv getesteten Personen bekannt ist.
  • Nimm remote am Modul teil, wenn du leichte Erkältungssymptome hast, relevanten Kontakt zu positiv getestete Personen hattest oder zu einer Risikogruppe gehörst. Die Remoteplätze sind begrenzt und werden nach Rücksprache vergeben. Gib bitte Bescheid, sobald du einen Anlass siehst, remote am Seminar teilzunehmen.
  • Hole das Modul zu einem späteren Zeitpunkt nach, wenn du krank bist und auch ohne Corona in deinem Zustand nicht zur Weiterbildung gekommen wärest.
Ich habe Symptome / muss in Quarantäne / gehöre zu einer Risikogruppe und würde darum gerne remote teilnehmen, was muss ich beachten?

Die Remoteplätze sind begrenzt, da wir sonst unerwünschte Effekte in der Kursdynamik bekommen. Melde dich deshalb bitte bei Ronja (froelich@loewe-weiterbildung.de), wenn absehbar ist, dass du nicht vor Ort am Modul teilnehmen kannst, dann besprechen wir das weitere Vorgehen.

Ich nehme in Präsenz teil, was muss ich beachten?

Wenn du in Präsenz dabei ist, denk an eine Maske, die du gut den ganzen Tag tragen kannst und durch die du möglichst gut verstanden wirst. Wenn du noch keine gefunden hast, haben wir auch gut tragbare, sprechfreundliche Einmalmasken vor Ort.

Damit du dich für Gruppenübungen auch mit Remotis verbinden kannst, bring nach Möglichkeit ein Smartphone, Tablet oder Laptop und Ladekabel mit.

Wir werden regelmäßig lüften, denke deshalb auch an warme Kleidung.

 

Ich komme von weiter weg, kann ich überhaupt in einem Hotel übernachten?

Die 12. Corona-Bekämpfungsverordnung sagt dazu: „Einrichtungen des Beherbergungsgewerbes […] sind geschlossen. Sie können bei Bedarf ausschließlich für den nicht touristischen Reiseverkehr unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen öffnen.“ Die Teilnahme an einer Weiterbildung ist nicht touristisch, sie zählt als Dienstreise. Kläre dennoch mit deinem Hotel im Vorfeld die Lage.

Wieso wir die Remoteteilnahme nicht nach Belieben einrichten: Einige Gedanken zum Vergleich zwischen Remote- und Präsenzteilnahme.

Wir sind überzeugt, dass Transformationsprozesse, wie wir sie in der Weiterbildung anregen möchten, am besten in Präsenz funktionieren. Der Weg zum Ort des Geschehens dient als Ritual, um aus dem Alltag auszusteigen, er bietet die Möglichkeit, sich auf das Kommende einzustellen. Bist du im Raum, bekommst du die Reaktionen der anderen auch noch aus dem Augenwinkel mit und kannst ein gutes Gespür für die Atmosphäre entwickeln. Am Seminarraum und den Gesichtern der Anwesenden sind noch die Assoziationen vergangener Module geknüpft. Erinnerungen und Erwartungen an sich selbst, die Gruppe und die Leitung, die für diesen Kontext geschaffen wurden. Über die Sinne bekommst du immer wieder die Bestätigung, dass du gerade in einem anderen Kontext bist als sonst und du weißt, dass du hier zu einem bestimmten Zweck bist. Auch wenn Prozesse anstrengend werden, kannst du körperlich und mental nicht so schnell aussteigen, da es kaum Ablenkung durch Alltägliches in dieser nicht-alltäglichen Umgebung gibt. Also bleibst du dran, arbeitest dich in neue Ideen ein, hältst anfängliche Unzufriedenheit und Spannung aus und entwickelst darüber ein tieferes Verständnis. Deine Verarbeitungsprozesse gehen auch während der Pausen bewusst oder unbewusst weiter, da dich deine Sinneseindrücke immer wieder daran erinnern, dass du an einem Ort bist, den du aufgesucht hast, um etwas Neues zu lernen.

Zu Hause ist das anders. Der Computer steht an der gleichen Stelle wie immer und der Weg dorthin war auch nicht allzu weit, vielleicht fehlt dadurch der Übergang und das Einstimmen auf das Modul. Die gleichen Wände und Gegenstände umgeben dich, wie jeden Tag, so wie sie dich bei jedem deiner gewohnten Gedanken umgeben. Daran geknüpft sind Assoziationen deines gewohnten Lebens, deines gewohnten Denkens. Du schaust auf den Bildschirm und siehst in den Seminarraum hinein. Dabei kannst du nicht selbst entscheiden, was genau du siehst, einige Gesichter sind nicht gut zu erkennen und manchmal ist die Verbindung schlecht. Außerdem brauchst du nur den Kopf zu drehen, um deine Sinne mit ganz anderen Eindrücken zu füttern. Und der Alltag, die Spülmaschine, die ausgeräumt werden will, die Wäsche und der Mensch, der vielleicht schon die ganze Woche über mehr Zeit mit dir verbringen will, sind nur ein paar Meter entfernt. In den Pausen wechselt deine Aufmerksamkeit vielleicht in eine ganz andere Welt als die des Seminars. Sie wechselt hin und her zwischen Seminarinhalten und Alltag. Und am Ende des Moduls wirst auch du natürlich bemerken, dass du einiges mitgenommen hast, aber wahrscheinlich bemerkst du auch, dass es nicht den Tiefgang hatte, den du dir erhofft hattest.

(Stand 06.01.2021)

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Telefon: +49 160 – 35 48 685
Email: info@loewe-weiterbildung.de

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