LöWe Aufbaukurs – vom Werkzeugnutzer zum Werkzeugmacher.

Häufig gestellte Fragen

Hier findest du alle Informationen rund um den LöWe Aufbaukurs.
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Was ist der LöWe Aufbaukurs?

Der LöWe Aufbaukurs ist die Erweiterung von LöWe Kompakt zur zweijährigen systemischen Weiterbildung. Aufbauend auf dem Fundament der Weiterbildung LöWe Kompakt werden Konzepte vertieft, neue Ideen ergründet und Liebgewonnenes kritisch hinterfragt. Das Curriculum berücksichtigt die Standards der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik (DGsP) sowie der deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB), so dass nach Abschluss die Verbandszertifizierung als „Systemischen Berater (DGsP)“ / „Systemische Beraterin (DGsP)“ und/oder: „Systemischer Pädagoge (DGsP)“ / „Systemische Pädagogin (DGsP) angestrebt werden kann.

Was sind die Ziele der Weiterbildung?

Vom Werkzeugnutzer zum Werkzeugbauer
Im LöWe Aufbaukurs geht es um die Fähigkeit, passgenaue Methoden und Interventionen für jeden einzelnen Klienten neu zu bauen, statt nur auf die vorhandenen Instrumente aus dem Methodenkoffer zu vertrauen.

Systemisches Denken übertragen auf die Weiterbildung selbst
Unter welchen Rahmenbedingungen finden optimale Lernprozesse allein und mit der Gruppe statt – und zwar in unterschiedlichen Kontexten? Die Teilnehmer nehmen nicht länger “nur teil”, sondern strukturieren den Lernprozess aktiv mit.

Was sind deine Ziele?
Mit welchem Ziel startest du in den LöWe Aufbaukurs? Und wie könnten Rahmenbedingungen aussehen, unter denen du dein Ziel mit höherer Wahrscheinlichkeit erreichen könntest?

Was sind die Inhalte des Curriculums?

Generell sind alle Themen des LöWe Aufbaukurses dynamisch. Sie werden also mit den Teilnehmern gemeinsam entdeckt und entwickelt. Zwar gibt es auch inhaltlichen Input, dieser ist jedoch nicht fest einzelnen Modulen zugeteilt, sondern wird je nach aktuellem Thema passend eingebracht.

Die Teilnehmer des LöWe Aufbaukurses bekommen unter anderem Anregungen zu:

  • Bildergeschichten – (Er-)Finden von Ideen und Interventionen
  • Körperarbeit
  • Auftragsklärung am Live-Fall “Familientherapie im Business-Kontext”
  • Kontextanalyse am Beispiel des Organigramms
  • Herausforderungen im pädagogischen Kontext
  • Einführung in die systemische Pädagogik
  • Genogrammarbeit
  • Führung (Andere und sich selbst)
  • Macht aus systemischer Sicht
  • Anliegengestützte Live-Fälle mit Hot Seats
  • Kritik am systemischen Ansatz
  • Ethische Grundlagen systemischen Handelns
  • Geschichte der Haltungen der systemischen Therapie und Beratung (II)
  • Arbeit mit Timelines

Was sind die Grundprinzipien des LöWe Aufbaukurses?

Konzepte unmittelbar erfahrbar machen
Wie auch schon in LöWe Kompakt liegt der didaktische Schwerpunkt der Weiterbildung darauf, dass die Teilnehmer die Konzepte, mit denen sie sich beschäftigen, nicht nur intellektuell erfassen, sondern erleben, was passiert, wenn man eben diese Konzepte und Gedanken tatsächlich auf die Praxis überträgt.

Selbstbestimmtes Lernen
Gemeinsam wird daran gearbeitet, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen es den Teilnehmern möglich ist, auf eine für sie günstige Art und Weise zu lernen. Die Leitfrage hierbei: “Was möchte ich eigentlich lernen?”

Dekonstruktion
Alle in LöWe Kompakt lieb gewonnenen Konzepte und Ideen werden im Aufbaukurs hinterfragt und dekonstruiert.

Eigenverantwortung
Der Aufbau des Kurses entwickelt sich selbstorganisiert entlang der Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer. Die Verantwortung für das eigene Lernen und die Entwicklung des Kurses liegt bei den Teilnehmern selbst – eine Herausforderung, die viele Möglichkeitsräume öffnet.

Für wen ist der Aufbaukurs geeignet?

Der LöWe Aufbaukurs richtet sich an Personen, die therapeutisch, pädagogisch und psychosozial arbeiten, lehren, beraten oder im Gesundheitswesen tätig sind. Herzlich willkommen sind außerdem Interessenten aus den Bereichen Wirtschaft und Führung. Eingangsvoraussetzung ist der Abschluss eines systemischen Grundkurses (LöWe Kompakt oder einer äquivalenten Weiterbildung). Wenn du nicht sicher bist, ob die Voraussetzungen für eine Teilnahme bei dir gegeben ist, frag uns einfach!

Wann und wo findet die Weiterbildung statt?
 Schau mal unten unter Termine und Bewerbung.

Wie groß ist eine Gruppe?
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Teilnehmer pro Weiterbildungsgruppe begrenzt. Ab einer Gruppengröße von mehr als 10 Teilnehmern unterstützt ein zusätzlicher Weiterbildungsleiter die Gruppe. Dies ermöglicht nicht nur eine hohe Betreuungsintensität, sondern bildet auch die Voraussetzungen für intensives und zügiges Arbeiten.

Was kostet die Weiterbildung?

Die komplette Weiterbildung LöWe Aufbaukurs kostet inklusive Vorbereitungsliteratur, Materialkosten, Zertifizierungsgebühr und allen Seminaren 2240,- Euro, das heißt 320,- Euro pro Modul. Zahlbar ist der Betrag in 7 Einzelraten á 320,- Euro. Bei Bestätigung für den Kursplatz wird die Bezahlung der ersten Rate fällig. Anschließend sind alle Raten spätestens 10 Tage vor dem jeweiligen Modul zu bezahlen. Die Kosten sind auch bei Nicht-Erscheinen zu tragen. Dafür besteht die Möglichkeit, das verpasste Modul bei einem Kooperationsinstitut oder im Folgejahr ohne Zusatzkosten nachzuholen.

Die vollständigen Zahlungsmodalitäten sind auf dem Bewerbungsbogen aufgeführt.

Was mache ich, wenn ich einen Termin nicht wahrnehmen kann? Besteht die Möglichkeit einen Termin nachzuholen?

Module können im Falle von Krankheit oder anderen nachvollziehbaren Gründen grundsätzlich ohne zusätzliche Kosten nachgeholt werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

 

  • Du kannst das verpasste Modul bei LöWe Aufbaukurs im Folgejahr nachholen.
  • Es besteht die Möglichkeit das Modul an einem Kooperationsinstitut der DGsP nachzuholen. Dein Weiterbildungsleiter unterstützt dich gerne bei der Organisation.
Welche Voraussetzungen gibt es für die Zertifizierung?
Teilnahme an allen Modulen

Praxisprojekt
Ziel des supervidierten Praxisprojektes ist die Auseinandersetzung mit den in der Weiterbildung erlernten Inhalten und die Übertragung auf die eigene Umwelt. Thematisch richten sich die Praxisprojekte nach Interesse und Neigung der einzelnen Teilnehmer, so das die möglichen Themen sehr weit gefasst  sind und von “Systemisches Denken im Gottesdienst” über “Einsatz zirkulärer Fragen im Vorstellungsgespräch” bis zu “Bateson für Dummies” reichen. Die konkrete Form der Praxisprojekte ergibt sich jeweils aus der Fragestellung. Zum Projekt wird ein mindestens 10 seitiger Bericht verfasst, außerdem wird das Projekt im Rahmen einer Intervision oder Ideenwerkstatt vorgestellt.

Buchinspiration
Jede/r Teilnehmer/in beschäftigt sich im Laufe der einjährigen Weiterbildung mit der sogenannten „Buchinspiration“. Dazu wird jeder Person zu Beginn der Weiterbildung zufällig ein Buch zugewiesen, mit dem sie sich im weiteren Verlauf beschäftigt. Im Fokus stehen dabei die Prozesse, die das Lesen beeinflussen und die durch das Lesen entstehen. Mit welchen Suchprozessen liest man ein Buch? Wie verändern sich die Suchprozesse durch das Lesen?
Im zweiten Schritt folgt die Auseinandersetzung mit einer Übung oder einem Gedanken, der durch die Beschäftigung mit dem Buch entstanden ist. Hier hat jede/r Teilnehmer/in wieder völlige Freiheit – sowohl bezüglich der zeitlichen Gestaltung als auch der Präsentationsform.

Wofür kann ich das Zertifikat des LöWe Aufbaukurses verwenden?

Neben dem persönlichen Zugewinn an Gesprächskompetenz, Erfahrung und Haltung kannst du nach Abschluss des LöWe Aufbaukurses bei der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik (DGsP) einen Antrag auf die Zertifizierung stellen und damit einen der folgenden Titel führen: „Systemischen Berater (DGsP)“ / „Systemische Beraterin (DGsP)“ (und/oder: „Systemischer Pädagoge (DGsP)“ / „Systemische Pädagogin (DGsP)“.

Kann die Weiterbildung für eine Psychotherapeutenausbildung angerechnet werden?

Wer psychotherapeutisch arbeiten will, kommt nicht um eine Ausbildung im Mindestumfang der verhaltenstherapeutischen Ausbildung herum. Weiterbildungen werden hierfür nicht oder nur geringfügig angerechnet (z.B. nur wenige Stunden Theorie). Eine Approbation zum Psychotherapeuten mit der Fachkunde „systemische Therapie“ und eine systemische Weiterbildung sind zwei unterschiedliche Paare Schuhe. Diese beiden Bereiche haben formal wenige Überschneidungen.
Bei der Fachkunde „systemische Therapie“ handelt es sich um eine Ausbildung mit staatlich anerkannter Berufsbezeichnung. Diese muss vom Umfang her mindestens 4200 Stunden umfassen, die sich aus Theorie, Selbsterfahrung, praktischer Tätigkeit, Supervision etc. zusammensetzen. Diese Ausbildung wird i.d.R. von formellen Anbietern angeboten. Weiterbildung vertieft oder erweitert eine vorhandene berufliche Vorbildung, führt nicht zu einem staatlich anerkannten Titel und wird i.d.R. von informellen Anbietern angeboten. Daher spielen die Verbände so eine wichtige Rolle, da es hier keine Berufsordnung etc. gibt, sondern Qualitätsstandards, die von eben jenen Verbänden festgelegt werden.

Was ist das LöWe Lernzentrum?

Das LöWe Lernzentrum ist eine Onlineplattform, die im Sinne des „integrierten Lernens“ parallel zum Kurs verschiedene Materialen, Übungen und Möglichkeiten zur Vertiefung der Kursinhalte anbietet. Des Weiteren hilft die Plattform bei den einzelnen Zertifizierungsschritten. Auf freiwilliger Basis können Teilnehmer zudem themenbezogene Aufgaben erfüllen, auf Wunsch wird die aufgewendete Zeit als Eigenarbeit auf dem Zertifikat ausgewiesen (relevant für Verbandszertifizierungen).

Was bedeutet Intervision?
Intervision meint hier, dass sich die Kursteilnehmer mit den Inhalten der Weiterbildung außerhalb der Module vertiefend befassen. Voraussetzung dafür, dass die Zeit als Intervisionsstunden anerkannt wird ist, dass mindestens drei Personen dies gemeinsam tun und der Inhalt der Treffen dokumentiert wird. Auch die Teilnahme an der Ideenwerkstatt kann als Intervisionsstunden gezählt werden.

Was ist die Modulnachlese?

Viele Vertiefungsfragen entwickeln sich erst in der Auseinandersetzung mit dem Gelernten im Alltag oder nach einer Reflexion bei Intervisionen. Diese möchten wir beantworten, bevor wir uns im nächsten Modul anderen Themen widmen. Dafür nehmen wir uns ein bis zwei Wochen nach dem Modul jeweils Zeit. Die Modulnachlese findet online statt und ist Teil der Kurszeit, die Termine hierfür findest du in der Terminübersicht bei den Veranstaltungszeiten.

Wie, wo und wann kann ich mich bewerben?

Grundsätzlich ist eine Bewerbung jederzeit möglich. Den aktuellen Bewerbungsbogen gibt es weiter unten auf der Seite. Füge für eine Bewerbung deinen Lebenslauf und sonstige Qualifikationsnachweise (v.a. im Bereich der Gesprächsführung) sowie ggf. eine Studienbescheinigung bei. Ein separates Motivationsschreiben ist NICHT nötig. Anschließend sendest du deine vollständigen Bewerbungsunterlagen per Mail an info@loewe-weiterbildung.de.

Eine Bewerbung ist solange möglich, wie Kursplätze zur Verfügung stehen. Wird die max. Kursgröße erreicht, entscheidet der Eingang der vollständigen Bewerbungsunterlagen. Sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, bekommen alle Bewerber eine Rückmeldung und ggf. eine schriftliche Teilnahmebestätigung.

Welche weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Du hast nach Abschluss des LöWe Aufbaukurses noch nicht genug? Dann kannst du an einem Kooperationsinstitut der DGsP deutschlandweit Erweiterungskurse in systemischer Familientherapie oder systemischer Supervision besuchen und ein drittes Jahr dranhängen. Es lohnt sich zudem, bei Instituten anderer Dachverbände (wie SG oder DGsF) anzufragen – nicht selten werden unsere Zertifikate für das Curriculum in systemischer Therapie angerechnet.

Aufgrund der Nachfrage werden wir unser Kursangebot in absehbarer Zeit um ein drittes Kursjahr erweitern. Wenn du bis dahin beide Weiterbildungen abgeschlossen hast und mit LöWe in Kontakt bleiben möchtest, bietet sich die LöWe Ideenwerkstatt an.

 

Was ist erforderlich, um das Zertifikat "Systemische Beratung" zu erwerben?

In der Vergangenheit war es in der systemischen Weiterbildungsszene üblich, nach zwei Kursjahren das Zertifikat “Systemische Beratung” und nach drei Jahren das Zertiifkat “systemische Therapie” zu erwerben. Dies hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Dies geschah einerseits durch die Anerkennung der systemischen Therapie als Richtilinienverfahren (und somit der unterschiedlichen Verwendung des Begriffs Therapie) und die Anpassung der Mindestanforderungen des Beraterzertifikats an den europäischen Qualifikationsrahmen (EQR). Ein Beraterzertifikat soll im Zuge dieser Erweiterung hochwertige und international vergleichbare Qualifikation darstellen. Entsprechend haben die meisten Dachverbände und Institute ihre Curricula bereits angepasst. Auch wir bieten neuen TeilnehmerInnen und AbsolventInnen die Möglichkeit, diesen Standard über die Teilnahme an LöWe Kompakt, den LöWe Aufbaukurs sowie die Erweiterungsmodule zu erreichen.

Mindestanforderungen der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB):

300 UStd. Theoretische Weiterbildung und Methodenlehre
+ 50 UStd. Selbsterfahrung/Persönlichkeitsentwicklung
+ 70 UStd. Weiterbildungssupervision
= 420 Unterrichtsstunden (d.h. zu 45 Min.), die in Anwesenheit von WeiterbildungsleiterInnen und -SupervisiorInnen zu leisten sind, d.h. zu bezahlen sind.

Zuzüglich sind 150 UStd. Praxis in direktem Klientenkontakt nachzuweisen.

Bereits absolviere Leistungen – auch in der Vergangenheit stattgefundene LöWe-Weiterbildungen – werden für die Erreichung des DGfB-Standards vollständig angerechnet.

Welche Hintergründe zur Verbandsanerkennung und zu Qualitätskriterien sollte ich kennen?

Bisher ist der Beratungsbegriff in Deutschland nicht geschützt und es gibt keinen einheitlichen Weiterbildungsstandard – deshalb darf man sich auch ohne Qualifikation z.B. “psychologische Beraterin” nennen. Da es keine ordnungsgemäße Ausbildung zum Berater gibt und diese vorrangig an privaten Weiterbildungseinrichtungen durchgeführt wird, haben es sich verschiedene Dachverbände zur Aufgabe gemacht, Standards zu entwickeln, Weiterbildungen zu akkreditieren und somit die Qualität der Angebote zu sichern. Aus diesem Grund haben die Zertifikate systemischer Dachverbände in Deutschland einen gewissen Stellenwert.

Aktuell gibt es nun die Bestrebung, einen einheitlichen europäischen Standard für Bildungsabschlüsse zu definieren. Dies geschieht im Rahmen des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) und dessen Umsetzung im Deutschen Qualitätsrahmen (DQR). Die Vorteile liegen auf der Hand: Gemeinsame Qualitätskriterien machen Abschlüsse sowohl national als auch international vergleichbar und ein Berufsstand wie Beratung kann sich professionalisieren und dadurch klar und trennscharf herausgebildet werden.

Die Umsetzung dieses EQR für verschiedene Themenbereiche übernehmen länderspezifische Organisationen, in Deutschland ist das für den Bereich Beratung die Deutsche Gesellschaft für Beratung (DGfB). Sie entwickelt momentan den deutschen Qualifikationsrahmen Beratung. Die DGfB ist somit ein Dachverband, dem sich verschiedene etablierte Verbände angeschlossen haben, die bisher Beratungsweiterbildungen in Deutschland akkreditieren und Zertifikate vergeben. Diese Verbände unterstützen die Entwicklung des Qualitätsrahmens Beratung auch finanziell.

Im Zuge der Anpassung an den DQR haben die Dachverbände geschlossen ihre Weiterbildungsstandards angepasst. Früher erwarb man meist nach zwei Jahren Weiterbildung das Zertifikat “Systemische Beratung”, heute sind für diese Qualifikation nach den Mindeststandards der DGfB folgende Leistungen erforderlich:

300 UStd. Theoretische Weiterbildung und Methodenlehre
+ 50 UStd. Selbsterfahrung/Persönlichkeitsentwicklung
+ 70 UStd. Weiterbildungssupervision
= 420 Unterrichtsstunden (d.h. zu 45 Min.), die in Anwesenheit von WeiterbildungsleiterInnen und -SupervisiorInnen zu leisten sind, d.h. zu bezahlen sind.
Zuzüglich 150 UStd. Praxis in direktem Klientenkontakt nachzuweisen.

Und bei LöWe? Als Mitgliedsinstitut passen wir uns an die Mindeststandards der DGsP an. Dabei haben wir uns für ein modulares Konzept entschieden. Unsere Weiterbildungen richten sich einerseits an PraktikerInnen, die sich sicher in komplexen Gesprächssituationen bewegen wollen und ggf. kein Interesse an einem umfangreichen Beraterabschluss haben. Andererseits möchten wir unseren Absolventen ermöglichen, BeraterInnen nach den Kriterien der DGfB mit der Zertifizierung der DGfB zu werden. Wir setzen dies folgendermaßen um:

Nach dem Abschluss von Kompakt und Aufbaukurs kann das Zertifikat „Systemische/r Pädagoge/in (DGsP)“ erworben werden.
Für das Zertifikat “Systemische/r Berater/in / Counselor (DGsP, nach den Richtlinien der DGfB) bieten wir ab 2021 entsprechende Erweiterungsmodule an.
Bereits absolviere Leistungen – auch in der Vergangenheit stattgefundene LöWe-Weiterbildungen – werden für die Erreichung des DGfB-Standards vollständig angerechnet.

Ist diese Weiterbildung von der DGSF, SG, DGSv etc. anerkannt?

Unsere zertifizierten Weiterbildungen sind von der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik (DGsP) akkreditiert und werden von ernannten systemischen DozentInnen durchgeführt. Für die systemische Beratung orientiert sich dieser Dachverband – ebenso wie andere systemische Dachverbände – an den Essentials der Beratungsweiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB), um den Anforderungen des Europäischen Qualifikationsrahmens Rechnung zu tragen. Mit unserer Mitgliedschaft in der DGsP sind wir neben der Einhaltung der Qualitätsstandards zudem den ethischen Richtlinien der Gesellschaft verpflichtet.

Kann die Weiterbildung auch für eine Psychotherapeutenausbildung angerechnet werden?

Wer psychotherapeutisch arbeiten will, kommt nicht um eine Ausbildung im Mindestumfang der verhaltenstherapeutischen Ausbildung herum. Weiterbildungen werden hierfür nicht oder nur geringfügig angerechnet (z.B. nur wenige Stunden Theorie). Eine Approbation zum Psychotherapeuten mit der Fachkunde „systemische Therapie“ und eine systemische Weiterbildung sind zwei unterschiedliche Paare Schuhe. Diese beiden Bereiche haben formal wenige Überschneidungen. Bei der Fachkunde „systemische Therapie“ handelt es sich um eine Ausbildung mit staatlich anerkannter Berufsbezeichnung. Diese muss vom Umfang her mindestens 4200 Stunden umfassen, die sich aus Theorie, Selbsterfahrung, praktischer Tätigkeit, Supervision etc. zusammensetzen. Diese Ausbildung wird i.d.R. von formellen Anbietern angeboten.

Weiterbildung vertieft oder erweitert eine vorhandene berufliche Vorbildung, führt nicht zu einem staatlich anerkannten Titel und wird i.d.R. von informellen Anbietern angeboten. Daher spielen die Verbände so eine wichtige Rolle, da es hier keine Berufsordnung etc. gibt, sondern Qualitätsstandards, die von eben jenen Verbänden festgelegt werden.

Verkürzte Weiterbildung: Hinweise für Nutzer des Prämiengutscheins

Der LöWe Aufbaukurs teilt sich in zwei einzeln buchbare und inhaltlich geschlossene Weiterbildungen auf. “LöWe Aufbaukurs Basic” (Module 1 bis 3) fokussiert dabei auf die Grundlagen systemischen Denkens und Handelns in verschiedenen Kontexten, “LöWe Aufbaukurs Praxis” (Modul 5 bis 7) setzt den Schwerpunkt auf die praktische Umsetzung systemischer Konzepte. Diese Bausteine von je drei Modulen können einzeln gebucht und die geleisteten Stunden für die systemische Weiterbildung angerechnet werden.

Kann ich meine Kursteilnahme von der Agentur für Arbeit fördern lassen?

Leider besteht diese Möglichkeit nicht. Hierfür wäre eine wiederkehrende Akkreditierung erforderlich, die für uns als vergleichsweise kleines Weiterbildungsinstitut mit hohem Zeitaufwand sowie Kosten verbunden wäre. Letztere müssten wir an unsere TeilnehmerInnen weitergeben, was uns wiederstrebt.

Termine & Bewerbung

Du willst wissen, wann die Termine vom LöWe Aufbaukurs sind und wie du dich bewirbst? Du bist auf einem guten Weg – lies einfach weiter!

Termine

 


LöWe Aufbaukurs 2021
mit Gina Wiegräfe und Stefan Pätz
Kurs ausgebucht – Bewerbungen für Warteliste werden angenommen

Termine der Module:
1. Modul: 28. – 30. Mai 2021
2. Modul: 25. – 27. Juni 2021
3. Modul: 23. – 25. Juli 2021
4. Modul: 20. – 22. August 2021
5. Modul: 17. – 19. September 2021
6. Modul: 05. – 07. November2021
7. Modul: 28. – 30. Januar 2022

Termine der Modulnachlesen:
1. Modul: 15. Juni 2021
2. Modul: 06. Juli 2021
3. Modul: 03. August 2021
4. Modul: 31. August 2021
5. Modul: 28. September 2021
6. Modul: 16. November2021


Veranstaltungszeiten
freitags von 16:00 – 20:00
samstags von 9:30 – 18:00
sonntags von 9:00 – 16:00
Modulnachlese: 18:30 bis 20:00 (online)

Verantstaltungsort
Veranstaltungszentrum „Heuerschule“
Heuerstraße 14a, 55129 Mainz

Bewerbung

Für deine Bewerbung benötigst du:

  • Ausgefülltes Bewerbungsformular
  • Lichtbild
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Qualifikationsnachweise (Zeugnisse / Bescheinigungen)

Sende deine vollständigen Bewerbungsunterlagen per Mail an info@loewe-weiterbildung.de.

Eine Bewerbung ist solange möglich, wie Kursplätze zur Verfügung stehen. Wird die max. Kursgröße erreicht, entscheidet der Eingang der vollständigen Bewerbungsunterlagen. Sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, bekommen alle Bewerber eine Rückmeldung und im Falle einer Zusage eine schriftliche Teilnahmebestätigung.

Heuerschule

Praxisprojekte

Im Praxisprojekt setzen die Teilnehmer des Aufbaukurses die behandelten Inhalte praktisch um. Die Titel bieten eine Kostprobe der Vielseitigkeit und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten des Aufbaukurses.

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Offene Fragen? Dann sollten wir uns austauschen.

Telefon: +49 160 – 35 48 685
Email: info@loewe-weiterbildung.de

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